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Der gedrosselte Adler: Leseempfehlung für Jens Tönnesmanns Artikel über die Digitalisierung in Deutschland [Shelfie]

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Der Artikel „Der gedrosselte Adler“ von Jens Tönnesmann in der momentanen Ausgabe des Magazins Neustart, welches sich auf Digitalthemen spezialisiert hat, geht es um den Status quo der Digitalisierung in Deutschland und was dagegen getan werden kann. Hierbei kommen auch diverse Experten zur Sprache. 

 

 

 

Prinzipiell kann man den Artikel auf zwei Kernthemen herunterbrechen: Netzpolitik und Infrastruktur

Hinsichtlich der mangelnden Netzpolitk geht es darum wie das „analoge Altland“ endlich den Sprung ins „digitale Neuland“ schafft. 

„Das Internet als Neuland, als eine andere, fremde und ferne Welt, als ein intellektuelles und ignorantes Ungetüm: Man hat mitunter das Gefühl, die Digitalisierung sei ein ebenso lästiges Problem wie der Klimawandel. nicht zu vermeiden, nicht wirklich nachvollziehbar, nicht willkommen und deswegen zum Fürchten.“

Sinn des Artikels ist aber nicht die deutsche Politik und die Gesellschaft an den Pranger zu stellen. Schließlich sind, nicht nur seit der NSA-Affäre, die Problematiken der Digitalisierung präsent – auch unter den Digitalos. Vielmehr wird in dem Artikel darauf hingewiesen, dass „die irrationale Furcht vor der Digitalisierung einer selbstbewussten und gesunden Kritik weichen“ muss. 

Ein Weg zur größeren Akzeptanz, wie ich auch in meinem Artikel „Weg von der Gemeinde, hin zur Metropole“ andeutete, wird hier explizit genannt. Deutschland braucht Vorbilder. Die Digitalisierung muss aus der Netzgemeinde raus, sich in der ganzen Bundesrepublik ansiedeln. Hierzu braucht es Menschen aus dem öffentlichen Leben, Otto Normalverbraucher, bzw. – Nutzer (Normalos), die Menschen für die Vorteile der Digitalisierung begeistern können. 
Die Internetthemen und nicht nur die NSA-Affäre müssen Gesprächsstoff beim Stammtisch werden. 

Abgesehen von der suboptimalen Netzpolitk in Deutschland wird eben auch über die schlechte Netz-Infrastruktur berichtet. Das ist nicht unbekannt. Damit Deutschland aber (auch noch) in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt, muss sich hier drastisch etwas ändern. Hierzu werden im Artikel einige Beispiele angeführt.

Damit aber nicht alles vorweggenommen wird, führt euch doch bitte selbst den gut geschriebenen Artikel zu Gemüte. 

Happy Friday und ein schönes Wochenende! /jsw

 

Anmerkung: Der Shelfie ist eigentlich eine Internet-Neuschöpfung die von dem Ablichten des eigenen Bücherregals, des eigenen Lesestoffes, in Anlehnung an den Selfie, ein selbstfotografiertes Selbstporträt, entstand. Ich sehe die Kreation aber auch als Ausdruck des eigentlichen Lesestoffes, also als Leseempfehlung. Schließlich ist Literatur mehr als ein Cover, auch wenn der Sinn des Teilens und der Aufmerksamkeitsgenerierung gleich bleibt.

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