Workshop statt Wacken - Konferenz-Bändchen
Kultur Persönlich

Workshop statt Wacken

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Einlassbändchen von Musikfestivals werden oft länger getragen. Manch einem wird sogar nachgesagt er eifre Wolfgang Petry nach. Musikliebhaber und Festivaljunkies schwelgen so noch eine Weile in schönen Erinnerungen. Die Musik, die Leute, die Atmosphäre. Auch ich habe einige Festivals besucht und werde es wohl noch in Zukunft tun.
Die Gründe warum Festivalbesucher zum Open-Air gehen sind vielfältig. Eben die Lieblingsband, die Freunde, oder einfach mal um gekonnt Party zu machen. Doch was macht man – Gott bewahre – wenn man eines Tages zu alt dafür ist? Tendenziell sind Festivals schliesslich eher bei jüngeren Zielgruppen beliebt. Gibt es eine adäquaten Ersatz?

Sind Konferenzen also nur Festivals für ‚Erwachsene‘? Also eine Art Ersatzdroge? Schreien wir nun statt Wacken einfach Workshop?
if (age < 25) text = „Workshop“
Und auch wichtig: Gibt es hier nun irgendetwas mit Korrelation und Kausalität?

In den letzten Wochen war ich bei einigen (Un)Konferenzen. Die Charakteristiken ähneln doch stark denen von Musikfestivals. Ein mancher geht wegen eines berühmten Referenten (für die coolen Kids: Speaker), andere wegen dem Themenbereich, wieder andere um zu ’netzwerken‘ oder gar einen krassen Workshop zu besuchen. Oft gibt es auch noch Band-T-Shirts – ich meine Konferenz-T-Shirts. Bei manchen Konzerten, Entschuldigung, Vorträgen, stehen die Leute dicht gedrängt und die Anreise ist für eine gute Konferenz selten zu lang.

Am Ende stellt sich also eine Frage: Auf welchem Konzert oder auf welcher Konferenz sehen wir uns?

Addendum:
Die Bändchen im Bild sind übrigens von folgenden Konferenzen:

Wer hat noch Geheimtipps? Und viel wichtiger: wer hat mehr Bändchen?

Anmerkung: Dieser Text beruht auf (Selbst)Ironie und ist nicht zwingend Ernst gemeint. Wer sich allerdings angegriffen fühlt, der sollte sich die Thematik definitiv zu Herzen nehmen. Einfach mal einen Workshop dazu besuchen.
Zu guter Letzt ein herzliches Danke an meine Freunde Marian & Friederike aus Berlin mit denen ich diese Thematik ausspinnen konnte.

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